Pressemitteilung
06.04.2011 - Wedemark
Sennheiser: Weiter aktiv gegen Markenpiraten
Britischen Ermittlungsbehörden ist mit Unterstützung von Sennheiser ein bemerkenswerter Coup gegen Markenfälscher gelungen. Bei den Betreibern einer englischen Online-Plattform konnten zahlreiche illegal vertriebene Geräte sichergestellt werden.
Die Razzia wurde von der britischen Verbraucherschutz- und Ermittlungsbehörde Trading Standard Services (TSS) bereits im Februar 2011 durchgeführt, aus ermittlungstaktischen Gründen aber erst kürzlich der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die TSS-Fahnder hatten bei der Durchsuchung von Räumen einer der größten englischen Online-Plattform ‚Hunderte gefälschte Markengeräte der Hersteller Sennheiser und Monster Cable beschlagnahmt – so viele wie nie zuvor in Großbritannien. Sennheiser und Monster Cable, die als Partner gemeinsam gegen Marken- und Produktpiraterie vorgehen, unterstützten die Ermittlungsarbeiten aktiv.
Insbesondere das technische Know-how der Mitarbeiter von Sennheiser und Monster Cable war für die Ermittlungen von großer Wichtigkeit. Auf diese Weise konnte jedes sichergestellte Gerät schnell auf Echtheit überprüft werden. Volker Bartels, President of Corporate Services und Sprecher des Executive Management Board von Sennheiser, betont die Notwendigkeit entschlossener Maßnahmen gegen illegale Plagiate. „Marken- und Produktpiraterie ist kriminell und kostet die Konsumenten und die Wirtschaft jedes Jahr Milliarden. Wir danken der TSS deshalb für ihr energisches Eingreifen und den konsequenten Schutz unseres geistiges Eigentums“, so Bartels.
Doch nicht nur in Europa arbeitet Sennheiser eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen, um illegal produzierte und vertriebene Produkte zurück zu drängen. In jüngster Vergangenheit hat Sennheiser auch in Fernost und speziell in China Maßnahmen gegen Markenpiraten eingeleitet. „Weltweit hat der Einsatz gegen Markenfälschungen für uns eine sehr hohe Bedeutung. Auf diese Weise schützen wir nicht nur unsere Marke, sondern vor allem unsere Kunden vor dem Kauf gefälschter Geräte. Mit dieser konzentrierten Razzia in England ist uns eine sehr wichtige Aktion gelungen, um unser Geistiges Eigentum und somit das Unternehmen mit seinen Arbeitsplätzen zu schützen.“ erklärt Bartels. Er rät dringend dazu, sich beim Kauf von Sennheiser-Geräten immer an Händler des autorisierten Sennheiser Händler-Netzwerks zu wenden. Dort bekomme der Kunde nicht nur garantiert ein hochqualitatives Originalgerät, sondern auch den vollen Service.
Die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark (Region Hannover) ist einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen. 2009 erzielte das 1945 gegründete Familienunternehmen einen Umsatz von rund 390 Millionen Euro. Weltweit hat Sennheiser über 2.100 Beschäftigte sowie eigene Werke in Deutschland, Irland und den USA. Das Unternehmen ist weltweit vertreten durch Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark (Nordic), Russland, Hongkong, Indien, Singapur, Japan, China, Kanada, Mexiko und den USA sowie durch langjährige Handelspartner in vielen anderen Ländern. Das Unternehmen Georg Neumann GmbH, Berlin (Studiomikrofone und Monitorlautsprecher) und das Joint Venture Sennheiser Communications A/S (Headsets für PC, Office und Call Center) gehören ebenfalls zur Sennheiser-Gruppe.
press_release_06042011-ger.pdf (48 kB)
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