Sennheiser

Pressemitteilung

 

10.09.2009 - Wedemark / Amsterdam

Sennheiser zähmt Shrek: Das grüne Monster erobert den Broadway

Bisher kannte man ihn nur von der Kinoleinwand, doch Shrek, der Held des Oscar-prämierten Dream Works Animationsfilms, hat inzwischen auch den Broadway erobert. Seit Dezember 2008 begeistert Shrek The Musical auf der berühmten New Yorker Theatermeile Kritiker und Fans. Während das Publikum die aufwendig gestalteten Kulissen und Kostüme bewundert, profitiert die Show von einer nahezu unsichtbaren Mikrofontechnik: Die Musicaldarsteller wurden mit Sennheisers kleinstem Ansteckmikrofon, dem MKE 1, ausgestattet.

„Alle Darsteller werden von MKE 1 abgenommen. Dieses Mikrofon ist für den Zuschauer unsichtbar, so klein ist es, und doch klingt es einfach phantastisch“, schwärmt Peter Hylenski, Sound-Designer des Shrek-Musicals. Trotz eines Kapsel-Durchmessers von nur 3,3 mm sorgt das Mikrofon für höchste Sprachverständlichkeit und liefert einen vollen, natürlichen Klang. Seine Bauform bedämpft sogar den Umgebungsschall. Das MKE 1 meistert Schalldruckpegel von bis zu 142 dB und hat ein nur 1 mm dünnes, Kevlar™-verstärktes Kabel, das den Körperschall minimiert. Durch eine neuartige Schutzmembran ist das Mikrofon besonders unempfindlich gegen Schweiß und damit perfekt für den harten Bühnenalltag. Das MKE 1 ist natürlich nicht allein auf der Shrek-Musicalbühne: Das Ansteckmikrofon wird mit Sennheiser-Taschensendern SK 5212 und True-Diversity-Empfängern EM 3532 kombiniert.

Für die Vorproduktion, als auch das Kostüm und die Maske des Titelhelden geschaffen wurden, erwies sich das MKE 1 als Rettung. „Shrek ist nun mal ein einzigartiger Charakter, mit einem ganz besonderen Aussehen“, schmunzelt Hylenski. „Ein eigener, ganz phantastischer Maskenbildner und Kostümdesigner kümmerte sich nur um ihn, unterstützt von einem Prothetik-Team.“ Die aufwendige Maske machte die Mikrofonierung des Shrek-Hauptdarstellers Brian d’Arcy James allerdings zu einer echten Herausforderung.

Hylenski hatte auf der Bühne ursprünglich mit einem anderen Mikrofon gearbeitet. Doch bei den Proben gab es Probleme, denn: „Shrek hat weder Haare noch Ohren, nur kleine Hörner am Kopf. An den klassischen Positionen konnten wir unsere Mikrofone also nicht verstecken“, rekapituliert Hylenski. „Wir mussten uns etwas Neues einfallen lassen. Unser Shrek trägt diverse Latex-Schaumteile im Gesicht, einzig seine Augenbrauen sind nicht durch Plastikteile abgedeckt. Also versuchten wir, unsere ursprünglich gewählten Mikrofone in seinen buschigen Augenbrauen zu verstecken. Wir hatten aber nicht bedacht, dass der Schauspieler unter dem Latex extrem schwitzt und dass wir mit unseren über die Stirn verlegten Mikrofonkabeln zwei Kanäle geschaffen hatten, aus denen der Schweiß nur so herausfloss! Wir hatten links und rechts Mikrofonausfälle, und ein weiteres Problem zeigte sich: Der Sound klang nicht so, wie wir uns das erhofft hatten, denn Shreks große Gumminase schattete seine Stimme akustisch ab.“

Auch ein Oger will gut aussehen: Bei Shrek The Musical liefert das MKE 1 von Sennheiser perfekten Sound für das Broadway-Publikum, ohne dabei den typischen Shrek-Look zu stören. Das MKE 1 wurde zu beiden Seiten des Munds in die mehrschichtige Latex-Maske eingearbeitet.
(© 2009 WireImage)

Nach weiteren Versuchen entschied sich Hylenski dazu, jeweils ein Mikrofon an Shreks Wangen anzubringen. „Wir brauchten also ein Mikrofon, das klein genug war, um es in den Latex-Wangen zu verstecken“, erinnert sich Hylenski. „Zu der Zeit hatte ich für eine andere Show einige Hörtests mit dem MKE 1 gemacht und war begeistert von seinem Klang. Also beschlossen wir, das MKE 1 auch für Shrek auszuprobieren. Und nach dem ers t en Versuch bespra chen wir sofort mit Sennheiser, wie wir die Mikrofone am besten anbringen – und sie für das ganze Musical einsetzen.“
 
Die aufwendigen Kostüme und die Mühe wurden belohnt: Shrek The Musical wurde gerade mit einem renommierten Tony Award in der Kategorie „Best Costume Design of a Musical“ ausgezeichnet. Und zu diesem Erfolg hat das MKE 1 seinen Teil beigetragen, meint Hylenski: „Wenn man an Shreks Gesicht ein größeres Mikrofon

angebracht hätte, wäre das zu störend gewesen. Das sehr kleine MKE 1 zu beiden Seiten des Munds war ganz unauffällig“, erklärt Hylenski begeistert. „Das Mikrofon ist für das Publikum unsichtbar.“

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Die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark (Region Hannover) ist einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und dr ahtlosen Übertragungssystemen. 2008 erzielte das 1945 gegründete Familienunternehmen einen Umsatz von über 385 Millionen Euro. Weltweit hat Sennheiser über 2.100 Beschäftigte, davon 55% in Deutschland. Sennheiser fertigt in Deutschland, Irland und den USA und ist weltweit vertreten durch Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark (Nordic), Russland, Hongkong, Indien, Singapur, Japan, China, Kanada, Mexiko und den USA sowie durch langjährige Handelspartner in vielen anderen Ländern. Die Unternehmen Georg Neumann GmbH, Berlin (Studiomikrofone), K + H Vertriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (Klein + Hummel Studiomonitore, Installed Sound) und das Joint Venture Sennheiser Communications A/S (Headsets für PC, Office und Call Center) gehören ebenfalls zur Sennheiser-Gruppe.

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