Sennheiser

Pressemitteilung

 

11.09.2008 - Kanada

Ansteckmikrofon MKE 1 brilliert bei „Les Misérables“

Im Herzen von Québecs Altstadt versprüht das Capitol-Theater seinen nostalgischen Charme. Am 14. Juli feierte hier eine neue Produktion von Les Misérables unter der Regie von Frédéric Dubois Premiere — und wurde jetzt wegen des großen Erfolges bis zum 19. Oktober verlängert. Die Aufführung des aufstrebenden kanadischen Regiestars Frédéric Dubois geht bei der originellen Gestaltung, der hochkarätigen Besetzung und auch der Audiotechnik neue Wege. 32 Exemplare des neuesten Sennheiser-Ansteckmikrofons MKE 1 sorgen dabei für fantastischen Klang im ältesten Theater der Stadt.

Gino Quilico als Jean Valjean und Geneviève Charest als Fantine nutzen in der Québec-Produktion von „Les Misérables“ das winzige MKE 1. Eine akustisch offene Edelstahlmembran schützt das Ansteckmikrofon gegen Feuchtigkeit. (Foto: Érick Labbé)

 

 

Gino Quilico, Jean Valjean in der Québec-Produktion von „Les Misérables“, gibt seinem Make-up den letzten Schliff. Das winzige Ansteckmikrofon MKE 1 ist bereits unauffällig an der Wange plaziert.
(Foto: David Cannon)


 

In der Québec-Produktion von „Les Misérables“ spielt Myriam Brousseau die Cosette. Das MKE 1 von Sennheiser überträgt vollen, natürlichen Klang.
Foto: Francis Gaudreau
 

Für die Audioproduktion ist Richard Lachance verantwortlich, Vice-President International Development beim AV-Spezialisten Solotech. Er wählte die Ansteckmikrofone und Drahtlossysteme für das Musical aus: „Eine der größten Herausforderungen bei Les Misérables war, dass wir den kompletten Ton 5 bis 6 dB lauter brauchten als für solche Aufführungen allgemein üblich. Hier musste der durchschnittliche Pegel bei 88 bis 90 dB SPL liegen — eine echte Herausforderung für ein kleines Theater wie das Capitol de Québec. So kamen wir auf Sennheiser und dessen neueste Entwicklung, das Ansteckmikrofon MKE 1.“
 

Lachance beschreibt, wie die besondere Anbringung des MKE 1 höhere Lautstärken ermöglicht: „Das MKE 1 ist so extrem klein, dass wir es direkt mit Make-up und Klebestreifen an der Wange der Darsteller anbringen können. Dadurch können wir höhere Lautstärken bei hoher Rückkopplungssicherheit erzielen.“ Durch ihre geringe Größe sind die Mikrofone für das Publikum kaum zu sehen.
 

„Bei den Schauspielern haben wir ganz junge und ältere Darsteller, alle singen und sprechen sehr unterschiedlich und diese Unterschiede sollte das MKE 1 auch abbilden. Die Künstler konnten nicht einfach alle gleich klingen“, fährt Lachance fort. “Das MKE 1 bringt diese stimmlichen Schattierungen und Eigenheiten sehr schön herüber. Der Klang ist kristallklar — das haben Musiker und Rezensenten gleichermaßen bemerkt. Die rein französischsprachige Aufführung ist 100-prozentig zu verstehen, man kann jedes Wort und jede Nuance hören.“
 
Unter den harten Bühnenbedingungen von Les Misérables — und hier ist besonders das starke Bühnenlicht zu nennen — bestand ein hohes Risiko, dass die Ansteckmikrofone durch Schweiß ausfallen. Umso beeindruckter war Richard Lachance von der neuen Schutzmembran des MKE 1: „Wir haben in all den Wochen nicht ein einziges Mikrofon wegen Feuchteproblemen verloren. Man hofft immer, dass ein Ansteckmikrofon eine ganze Zeit lang hält, bevor man es austauschen muss. Das MKE 1 hat andere Marken bereits abgehängt und funktioniert immer noch bestens!“
 

Lachance weiter: „Wir wussten, dass wir mit dem MKE 1 ein fantastisches Mikrofon haben, als wir es während eines Feldtestes für die Montéal/Quebec –Produktion der Rockoper „Starmania“ eingesetzt haben. Also haben wir kurzerhand 40 Exemplare für Les Misérables bestellt. Wir nutzen das neue Mikrofon mit Sennheiser-Taschensendern SK 5212 und -Empfängern EM 3732. Das ist einfach ein überragendes Mikrofon und ein absolut zuverlässiges Drahtlossystem. Für mich ist das MKE 1 das interessanteste Audioprodukt des Jahres. Es klingt absolut klar und natürlich, ganz so wie ein Opernsänger, der ohne Mikrofon singt, nur lauter. Keiner konnte fassen, wie sauber und präsent der Klang war, noch nicht mal die Musiker.“
 
Das MKE 1 ist ein Ansteckmikrofon mit Kugelcharakteristik, das sich durch einen besonders natürlichen, klaren und warmen Klang auszeichnet. Der Durchmesser der Mikrofonkapsel beträgt nur 3.3 mm, das Kabel ist extrem widerstandsfähig. Der Frequenzgang liegt bei 20 bis 20 kHz (±2.5 dB), die Empfindlichkeit bei 5 mV/Pa, der Ersatzgeräuschpegel
(A-bewertet) bei 27 dB. Das MKE 1 ist mit Spezialstecker für die Sennheiser-Sender
SK 5212, SK 5012, SK 250, SK 50 and SK 3063 erhältlich oder mit offenen Kabelenden für Sender anderer Hersteller. 
        


Die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark (Region Hannover) ist einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen. 2007 erzielte das 1945 gegründete Familienunternehmen einen Umsatz von über 395 Millionen Euro bei einem Auslandsanteil von über 83%. Weltweit hat Sennheiser fast 2000 Beschäftigte, davon 56% in Deutschland. Sennheiser fertigt in Deutschland, Irland und den USA und ist weltweit vertreten durch Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark (Nordic), Russland, Hongkong, Indien, Singapur, Japan, China, Kanada, Mexiko und den USA sowie durch langjährige Handelspartner in vielen anderen Ländern. Die Unternehmen Georg Neumann GmbH, Berlin (Studiomikrofone), K + H Vertriebs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (Klein + Hummel Studiomonitore, Installed Sound) und das Joint Venture Sennheiser Communications A/S (Headsets für PC, Office und Call Center) gehören ebenfalls zur Sennheiser-Gruppe.


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